Dieses Projekt wird gewidmet:
I.
Schütz:
Ein Großteil ihres Lebens gelitten und sodann viel zu
früh verstorben im Mai 2006 an den Folgen kapitalistischer Vernutzung.
Lieselotte
Hoffmann (10.08.1917-30.08.2010):
50
Jahre durch die Mühlen des Sozialstaates gegangen;die
staatlich verabreichte materielle
u n d geistige Verelendung hat so ihre Spuren
hinterlassen: nicht mehr nur verkehrte Reime auf zig
sozialstaatliche Zumutungen, die die Sachzwanghaftigkeit derselben
abhakten, sondern zum Schluss Gefangene einer Geistesschwäche,
bei der die Zerstörung der natürlichen
Gehirnfunktionen ihre Wirkung zeigte - noch so eine anerkannte
Zivilisationskrankheit unter der Bezeichnung Demenz, die mitnichten
einem bloß natürlichen Verschleiß
geschuldet ist.
Wir mussten uns am 30.08.2010 für immer von ihr verabschieden.
Einige letzte Worte an mein liebes Mütterlein:
Ich
habe Dir in den schweren Zeiten a.o. gerne beigestanden; wir haben sie
nicht so meistern können, wie es das Beste für Dich gewesen
wäre. Umso mehr bedrückt es mich angesichts des tragischen
Endes, Dir in den vielen Jahren, in denen ich Dich betreut habe, es Dir
nicht leichter gemacht haben zu können, als es hätte sein
sollen. Die gesellschaftl. herbeigeführten Zerstörungen von
Persönlichkeit und Gesundheit haben ihre Spuren hinterlassen, als
undurchdringliche Mauer, Dich zu erreichen.
Mögen
die Aufklärungsversuche im Rahmen dieses Projekts ein paar
Denkanstöße i.S. des Wahrheitsanspruchs desselben
auslösen und Gründe zur Gegenwehr gegen die Urheber
des
ganzen Elends liefern, die sich zu eigen zu machen manche Zeit
ihres Lebens regelrecht unfähig gemacht werden durch
die
maßgeblichen, mächtigen Instanzen in Staat und
bürgerlicher Gesellschaft.
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