Hartz-Reform
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Aktuelles 6 Stand: Febr. 2008
Ideologien zur Hartz-Reform
Neuauflage der Arbeitslosen-Hetze
Man erinnere sich: anno 2006 haben es die Politiker losgetreten, dass es
mal wieder mehr Handlungsbedarf im Kampf gegen die Arbeitslosen gäbe, nachzulesen unter
Gleich in 3 Ausgaben im Febr. 2008 (11., 12., 14.2.) hetzt die
proletarische Volkszeitung „Bild“ in einer Neuauflage: unter Verweis darauf,
dass (mit tatkräftiger Mitwirkung des Staates, der die Billigjobs explizit
erlaubt hat im „Kampf gegen die Arbeitslosigkeit“ als Weise der Entschränkung
des Kapitals beim Zugriff auf das Material der Benutzung für seine schranken-
und grenzenlose Profitmacherei!) das nationale Kapital vermehrt und massenhaft
die Leut zu elenden Bedingungen für seinen Profit verheizt, wird eben, so wie
es sich für ein reaktionäres öffentliches Sprachrohr gehört, nicht dagegen
gewettert, sondern gegen die andere Gruppe der Opfer von Staat und Kapital ,
die ohne Arbeit unter Hartz IV glatt auf mehr Geld kommen würden als die
Niedriglöhner mit Arbeit. Nötig ist also keine Agitation gegen die
unternehmerische Kalkulation mit billiger Arbeit und für den Profit
Überflüssigen. Den Niedriglöhnern wäre lt. Hetzblatt „Bild“ recht eigentlich
damit geholfen, wenn der Almosensatz für Arbeitslose so weit gedrückt würde,
dass sich für die Arbeiten unter dem derzeitigen Niveau von Hartz IV wieder
„lohnt“.
Als Kronzeugen für das sanktionierte verschärfte Rannehmen der Leut
werden namhafte arbeitsmarktpolitische Experten wie ein Wirtschaftsweisen- und
Bundesarbeitsagenturchef ins Feld geführt, die es ja kraft herrschaftlicher
Funktion wissen müssen.
Als Kronzeugen werden auch echte Arbeitslose angeführt. lt. deren
Bekunden diese so tun, als wäre es eine frei wählbare Alternative, statt von
Niedriglohn von Hartz IV zu leben: als ob der sanktionsbewährte
Pflichtenkatalog für Arbeitslose und das lückenlose Aufsichtsregime der
behördlichen Aufpasser in den Arbeitsagenturen gerade unter Hartz IV (das war
nämlich die entscheidende amtliche Kritik an der alten, angeblich bloßen
Verwaltung der Arbeitslosen, dass die Verordnung und Durchsetzung nationaler
Dienstbeflissenheit gegenüber den Überflüssigen, die radikale Umsetzung des
Prinzips „kein Cent Geld ohne nationalen Arbeitseinsatz“ die oberste Leitlinie
der neuen Arbeitsvermittler und Fallmanager zu sein hat) nicht Zeugnis davon
ablegen, dass die amtlichen Drangsalierer alle Instrumente beisammen haben,
kräftig Druck zu machen auf Arbeitslose!
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