Meldung SZ v. 5.5.11
Schließung habe Bundesversicherungsamt
verfügt aufgrund Unwirtschaftlichkeit. Sie habe nichts mit dem
Gesundheitsfonds zu tun, sondern weil BKK schon früher hohe
Leistungsausgaben gehabt hätte. Erhöhung des Zusatzbeitrages
auf 15 EUR führte dazu, dass Mitglieder in Scharen abwanderten
(wirtschaftliches Desaster also doch eine Wirkung der Konstruktion des
Gesundheitsfonds? denn:). Verkleinerung des Kassenbestandes sei aber
politisch gewollt. An die 170000 Versicherte seinen betrof- fen, und
Hunderte Beschäftigte würden arbeitslos.
Trotz gesetzlicher Verpflichtungen, die freigesetzten Versicherten
als neue Mitglieder zu übernehmen, hört man, dass diverse
andere Kassen sich dagegen sperren würden.
Dies ist auch kein Wunder: der Untergang einer Kasse und damit der
Wegfall von Kosten für Verwaltung, Personal,
Gebäude-/Mietkosten, Unterhaltskosten beschert den anderen Kassen
Mehraufwendungen , verschlechtert deren Kostenbilanz, v.a. wenn sie
kostenintensive ältere oder chronisch Kranke aufnehmen müssen.
Dieser Widerspruch ist dem Gesetzgeber in seinem
Kostendämpfungswahn per Konkur- renzfanatismus kein
Problem.-Den Versicherten geben sie auf, wie sie an
neue Kran-
kenkasse mit angeblich gleichem Angebot gelangen.Dafür schaltet ein neuer Gesund-
heitsminister Bahr Anzeigen zur Rechteaufklärung (Meldung v. 18.5.11).